
Italien, das Land der Träume ? Das kann jeder für sich entscheiden. Für mich persönlich ist es nicht nur das Land der Träume, sondern das Paradies. 12 Schüler unserer Schule konnten vom 2.-8. März durch Hilfe des Comenius Projekt unserer Schule, ein internationales Kunstprojekt innerhalb Europa, den italienischen Way of Life kennen lernen. Das Comenius Projekt ist ein EU weites Projekt mit Partnerschulen u.a. in Deutschland, Italien und Spanien, indem es darum geht ein offizielles Kartenspiel Europas zu designen und vermarkten. Dieses Projekt dient nicht nur zum Zusammenwachsen Europas, sondern erweitert und fördert die sozialen Kontakte innerhalb der EU und wird dementsprechend auch gefördert.
Ich ging eigentlich mit großen Erwartungen zum Flughafen und muss sagen kam mit noch größeren erfüllten wieder zurück. Wir hatten das Glück, dass wir eine „freshe“ Gruppe waren und dementsprechend auch eine „freshe“ Woche vorprogrammiert war. Als männliche Crew am Start waren Bene, Hagen, Simon und Ich. Für mich persönlich war es das erste Mal, dass ich in Italien war. Wir kannten unsere Italiener ja schon ziemlich gut von der Woche hier in Deutschland, von daher gab es auch bei unsrem Aufenthalt in Italien keine Probleme miteinander. In erster Linie hatten wir alle, wie soll es auch anders sein, Party, Spass und Frauen im Kopf. Dementsprechend waren wir auch immer mit guter Stimmung, Fun und Euphorie bei der Sache. Sogar die Tage mit schlechtem Wetter konnten uns nicht davon abhalten mit T-Shirt oder Sonnenbrille durch die Gegend zu laufen. Denn ist doch alles eine Sache der inneren Einstellung. Unsere Einstellung jedenfalls war sehr gepusht, was auch nicht nur an Italien an sich gelegen hat, sondern auch dass wir allein mit lustigen Leuten im fremden Land waren und sozusagen ein großes Stück Freiheit genießen konnten. Auf jeden Fall war die Stimmung zumindest bei uns Jungs vom Einstieg in Deutschland bis zum Ausstieg immer perfekt. Diese Euphorie hielt sich sogar noch Tage nach der Heimkehr so in uns und wird sehr wahrscheinlich auch immer anhalten.

Den Italian Way of Life, wie könnte ich den beschreiben? Was für uns auf jeden fall klar war, dass wir nicht versuchen würden unsere Kultur dort zu praktizieren, sondern uns der italienischen Kultur voll und ganz anzupassen und soviel wie möglich von dieser Kultur zu schnuppern. Dies ist uns eigentlich auch sehr gut gelungen.


Das erste, was mir auffiel, ist der italienische Fahrtstil. Eigentlich denkt jeder er könne Auto fahren, kann es aber irgendwie nicht. Die Italiener haben ihre eigenen Verkehrsregeln und merkwürdigerweise funktionieren die teilweise besser als die richtigen Regeln. Auf jeden fall passieren trotz der immer risikoreichen Fahrmanöver keine Unfälle. Wer aber auf den italienischen Straßen unterwegs ist, darf keine Unsicherheit zeigen. Wenn man über die Straße gehst und es kommt ein Auto, darf man nicht zögern ob man jetzt vielleicht doch nicht gehen solle, sondern du musst einfach gehen. Diese Sicherheit bemerkt dein anderer Verkehrsteilnehmer und alles verläuft gut. Aus diesem Grunde fühlt man sich trotz des riskanten Fahrverhaltens auch so sicher im Straßenverkehr bzw. im Auto.
Trotz allem schnallt man sich in Italien hinten grundsätzlich nicht an. Warum ? Ist halt einfach so. Vielleicht aus Bequemlichkeit oder Faulheit. Eine richtige Polizei hat Italien sowieso nicht, also Angst vor Kontrollen brauch man daher sowieso nicht zu haben. Bei einer Gastfamilie ist eingebrochen worden, die Polizei ist nur ungefähr 5 Minuten von dort entfernt, hat aber eine 45 Minuten gebraucht, bis sie angerückt waren. Nach ihrer Ankunft, sind sie nur kurz ins Haus gegangen, einmal ihren Blick auf die Lage geworfen und sind sofort wieder abgerückt. Die Lässigkeit in Zivil.
Wer nicht mit dem Auto unterwegs sein will, kann dies mit Bus oder Bahn tun. Man kann eigentlich in Italien kostenlos Bus und Bahn fahren, denn anders als in Deutschland muss man die Tickets nicht beim Busfahrer kaufen und wird dann durchgelassen, sondern kauf die Tickets extern. Kontrolliert wird eigentlich nie. Ich hab mich schon gefragt ob es so was wie Kontrolleure in Italien überhaupt gibt oder das nur eine Abschreckung sein soll. Selbst wenn man sich ein Ticket kauft, ist dies sehr günstig, eigentlich fast geschenkt. Für 1 Euro kann man bis nach Rom fahren und wieder zurück. Also mobil ist man in Italien auf jeden Fall, selbst für die, die keine Lust hat auf Bus, Bahn oder Auto zurückzugreifen, ist gesorgt, denn in jedem Haushalt gibt es mind. 1 Roller oder Mofa, auch wenn keiner der Familie einen Führerschein hat. Schafe winken, wenn man an ihnen vorbei fährt, denn das bringt Glück, und die Hand im Autofenster einklemmen, wenn man das Fenster nach der Fahrt schließt, hat in Italien auch große Tradition.


Das nächste was mir aufgefallen ist, ist dass die Italiener in der Autoindustrie ja nicht gerade die stärksten Vertreter sind. Eigentlich haben sie nur eine erfolgreiche Automarke und zwar Ferrari. Auf diese eine Marke setzen sie soviel und sind so stolz darauf, ungefähr so wie bei uns die Saarländer. Wir haben nicht viel, aber das, was wir haben, wird verehrt.
Allgemein lieben alle Italiener ihr Vaterland. Dieser Patriotismus ist aber trotz allem ein anderer wie der in den USA. Die Italiener brauchen keine Italienflaggen im Vorgarten hängen zu haben, um zu zeigen wie sehr sie ihr Land patriotisieren, sie tragen ihr Land immer im Herzen mit sich. Dies schätzen und verehren sie. Dieser Patriotismus schlägt sich aber vor allem in Italien in großem Faschismus aus. Aber nach meinen Beobachtungen ist dies ungefähr so wie im heutigen Deutschland. Ein Patriotismus mit nationalistischen Ansätzen geprägt auch durch das Image und die Vergangenheit, aber eigentlich ohne richtige Ideologie, was also wiederum kein Nationalismus ist.
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Auf eine Sache worauf sie aber richtig stolz sein können, sind ihr weibliches Geschlecht und ihre Lebensart. Dass Südländer alles locker nehmen, ist ja bekannt. Doch man muss es selbst miterlebt haben, um diesen Lifestyle kennenzulernen, denn ihn in Worten zu beschreiben ist fast unmöglich.
Die Italiener leben in erster Linie nicht in der Geschwindigkeit ihrer Gesellschaft wie bspw. in Deutschland, sondern sie bestimmen ihr Tempo selbst. Sie nehmen alles etwas lockerer, was aber nicht heißt, dass es ihnen gleichgültig ist, ganz im Gegenteil, sie gehen die Sache einfach lockerer an. Diese Lebensart macht einen wirklich glücklich, aber nicht nur sie, sondern auch die Menschen, die diese Lebensart leben. In Italien gibt es eigentlich keinen richtigen Alltag, sondern eigentlich variiert jeder Tag. Dies macht das Leben dort auch so vielseitig. Man kann sich diese Vielfalt ungefähr so vorstellen, als ob der Sommer 365 Tage im Jahr wäre, nur dass in Italien das Wetter auch schlecht sein kann. Man muss aber sagen, dass Italiener schon ziemliche Weicheier sind. Was für uns schon fast Frühling ist, ist für sie Hochwinter. Ein Beispiel z.B. als ich morgens aufgestanden bin und ich das Wetter beim Rausblicken abgecheckt hatte, zog ich mir ein Shirt an und ging frühstücken. Meine italienische Gastmutter meinte schon zu mir, ich solle mir was überziehen, da es kalt wäre. Guten Willens zog ich mir noch eine Weste drüber, die ich aber aufstehen ließ. Mein Italiener Luc, hatte ein Shirt, einen Pulli und eine Weste an, darüber noch eine Winterjacke und eine Winter Beani Cap. Als ich rauskam, bemerkte ich, dass es noch wärmer war als ich gedacht hatte. An der Bushaltestelle wollten Luc und meine Gastmutter sogar im Auto warten, weil sie es draußen für zu kalt hielten. Außerdem wurden wir meist sehr komisch angeschaut, wenn wir mit T-Shirt durch die Gegend „steppten“.

Wenn du mitten in der Woche mal wieder abends unterwegs warst, was dort keine Besonderheit ist, denn die Schulwoche geht dort 6 Tage statt 5, und am nächsten Morgen etwas müde bist, dann schläfst du einfach mal länger. Dann macht man sich mit aller Gelassenheit fertig und fährt auf den langen Straßen gegen die Sonne. Rechts die schöne idyllische Landschaft und links das Meer. Dazu noch entspannende italienische Musik und der Morgen gehört dir. Wenn du dann irgendwann mal angekommen bist, hast du trotz der immensen Verspätung noch Zeit im nächsten Cafe, die ein Croissant und einen starken italienischen Kaffee zu gönnen. Dann läufst du locker zu Schule, wo du auch schon nicht erwartet wirst. Die Zeit und der Stoff, den du versäumt hast, kannst du schnell wieder aufarbeiten, indem du die nächsten Stunden einfach ein bisjen zügiger arbeitest. Nach der Schule hast du noch Zeit mit deiner Freundin oder deinen Leuten ins MC Mittag essen zu gehen oder einfach ein bisjen durch die Sonne zu „schmaugen“ und sich vom Stress von gestern Abend zu erholen. Mittags fährt dann deine Freundin mit zu dir heim und du isst dort noch mal schön was.


Essen ist übrigens sehr groß geschrieben in Italien. Du isst eigentlich ständig. Deshalb darfst du dich beim essen niemals im ersten Gang (von den anderen Gängen weißt du bei diesem Gang noch gar nichts) satt essen. Denn es werden immer noch mindestens 2 andere Gänge kommen. Die bekannte italienische Gastfreundlichkeit spiegelt sich in allen Bereichen wieder.
Wir sind z.B. mittags mit 6 Leuten mit Bene und seinem Italiener Ivan nach Hause gefahren. Der Vater, der ursprünglich nur für 3 Leute gekocht hatte, empfing uns sehr freundlich und bot uns trotz allem an mitzuessen. Am Ende saßen wir mit 7 Leuten am Tisch und jeder wurde trotzdem Satt. Wenn es ums Kochen geht, sind die Italiener Improvisiermeister. Sie packen alles auf den Tisch, was ihre Küche noch so bietet und kommen dann trotzdem wieder auf mindestens 3 Gänge. Ein starker Kaffee am Schluss gibt einem dann noch genügend Energie für die nächsten 2 Tage.
Für den morgigen Hunger bekommt man von den italienischen Eltern meist immer riesige Lunchpakete und „freshe“ Getränkedosen mit, deren Verpackung sich nach ihrem Zweck auch immer leicht im Mülleimer entfernen lässt. Nicht gerade umweltfreundlich, aber sehr bequem, da man nicht immer irgendwelche Getränkeflaschen oder Dosen mit sich rumschleppt.
Dieser Lifestyle dann noch in Verbindung mit den richtigen Leuten und dem besten Wetter, ist schon das halbe Paradies. Die andere Hälfte machen die italienischen Frauen aus.



Wenn man hört „italienische Mädchen sind geil“, denkt man natürlich zuerst an die „äußere Geilheit“. An die dunklen Südländerinnen mit dunklen Haaren und viel Temperament. Aber darauf möchte ich nicht hinaus, sondern was uns an diesen Mädchen fasziniert hat, ist zum größten Teil die innere Schönheit. Diese so lieben, netten, verständnisvollen und offenen Mädchen faszinieren einen einfach. Sie kommen auf dich zu, sprechen dich an, lächeln dich an und verzaubern einen mit ihrer direkten Art und Freundlichkeit, welche so in Deutschland bspw. gar nicht mehr zu sehen ist. Klar haben sie viel Temperament, doch dieses spiegelt sich nicht in Zickigkeit und schlechte Laune wieder, sondern in emotionalen positiven Bereichen. Sie freuen sich noch im Leben und haben Spaß daran, dies drücken sie auch durch ihr Temperament aus. In Italien ist es auch so, wenn du eine Freundin hast, dann ist diese Beziehung genauso locker und verständnisvoll wie der italienische Lifestyle. Wenn du in Italien eine Freundin hast, dann liebst du sie und trägst sie auch auf Händen. Doch wenn du was mit deiner Freundin unternimmst, dann machst du dies nur im Laufe des Tages, so nachmittags. Eine Freundin ist eigentlich nur dazu da, um seine männlichen Bedürfnisse zu stillen, was aber auf keinen fall heißt, dass du sie nicht liebst, ganz im Gegenteil. Doch wenn man abends auf Tour geht, gehst du in der Regel ohne deine Freundin, sondern meist mit deinen engsten Kollegen im „Männerabend-Style“. Dies ist daher so sinnvoll, da das Feiern mit gleichgeschlechtlichen Freunden einfach sozusagen richtige Party ist. Dies heißt aber nicht, dass man mit seiner Geliebten nicht mehr abends ausgehen darf. Ganz im Gegenteil. Doch wenn man mit ihr ausgeht, tut man dies in der Regel alleine und kann sozusagen die Zweisamkeit in vollen Zügen genießen. Beide Geschlechter sind zufrieden und die Liebe wird trotzdem in vollen Zügen ausgelebt. Alles in allem gibt es in Italien eigentlich keine Dauer-Single. Liebe ist immer und überall in der Luft.


Eines der größten Dinge mit dem Lifestyle und den Frauen, ist der italienische Style. Ihren lockeren Lifestyle drücken sie natürlich auch in ihrem Kleidungsstil aus. Das interessante daran ist, dass jeder seinen eigenen individuellen Style hat. Anders als en Deutschland gibt es bspw. auf dem Schulhof absolut keine Gruppen. In Deutschland gibt es z.B. die „Emos und die Punks“, die „coolen ADS Kidds aus der Oberstufe“, die „Normalos“, die „Außenseiter“ oder die „lässigen Abiturienten“. In Italien hingegen sind absolut alle verschieden und alles ist gemischt. Jeder hat seinen eigenen lässigen Style und ist auch genauso offen gegenüber anderem neuen. Hier wird man schief angeschaut, wenn man mal etwas „gewagter“ durch die Gegend „steppt“, in Italien kann man mit Jogginghose und dicker Sonnenbrille durch die Gegend laufen ohne schief angeschaut zu werden. Im Detail ist mir aufgefallen, dass die italienischen Mädchen auch mal weitere, nicht ganz so körperbetonte Baggies anziehen was sehr lässig und sexy wirkt. In Deutschland gibt es bei Frauen den typischen einseitigen Modestil mit nur engen Jeans, sogar die Frauen die es eigentlich gar nicht tragen sollten. Der italienische Style variiert vollkommen. Speziell die Mädchen achten aber sehr viel auf ihr Äußeres und sind eigentlich immer gepflegt, auch wenn sie mit lockerer Jogginghose durch die Schule rennen, was wiederum lässig und sexy wirkt.

Der männliche Herrenstil ist meist einfach nur lässig. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Er variiert genauso, aber ist einfach nur lässig, lässig und lässig. Dort trägt man keine einseitigen breiten Massen-Waren, wie einfach nur eine normale typisch dunkelblaue Jeans mit Sneakern und Streifenpulli aus H&M darüber, ganz im Gegenteil. Je nach Typ variiert der Style komplett. Lässige tief geschnittene Cordhosen mit lockerer Weste und Sonnenbrille sind keine Seltenheit. Auf jeden fall keine standesübliche Jedermanns Sachen, sondern immer sehenswerte und in der Regel nie einseitige Sachen mit Lässigkeit als oberstes Gebot. Sehr häufig sind mir aber Nike Air Schuhe, vor allem Nike Shox Schuhe, aufgefallen. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie vermut ich, dass es wohl daran liegt, dass alle Italiener größer sein wollen und daher immer auf die Nike Shox Schuhe, mit denen man ungefähr 3 cm größer ist, zurückgreifen. Ein anderer Grund könnten die vielen Actionsport Arten auf den Straßen wie Parkour oder Freerun sein, die in Italien einen sehr großen Trend haben. Wer also schon mal seinen eigenen Style richtig ausleben wollte und dies aufgrund der primitiven deutschen Bevölkerung nicht konnte, der soll nach Italien gehen.



Also wie man feiert wissen die Leute aus Bella Italia auf jeden Fall, doch sie feiern auf ihre eigene Art. Alkohol spielt dort zwar keine unwichtige Rolle, aber sie greifen lieber auf „pflanzliche Stoffe von Mutternatur“ zurück um ihren gewünschten Effekt zu erzielen. Trotz allem sind sie sehr scharf auf Bier. Wo auch immer sie die Möglichkeit haben Bier zu trinken, sie tun es. Bier ist dort aber ziemlich teuer und unter 3 Euro die Flasche eigentlich gar nicht erst zu haben. Wein, genau wie Pizza, bekommt man fast geschenkt. Eigentlich rauchen fast alle Italiener, sind aber sehr höfliche Raucher. Genau wie sie leben, können sie auch ohne Alkohol Spaß und gut gelaunt auf einer Party sein. Man kann auch seinen Tanzbegierden freien Lauf lassen, denn Tanzen ist absolut normal. Nur wird oftmals nicht solo, sondern in Gruppen getanzt, was aber auch ganz lustig sein kann. In diesen Gruppentänzen wird eine merkwürdig gekonnte Choreografie getanzt, als ob sie einstudiert wäre. Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber zum Fun für einmal mitzumischen ganz „verschiggt“. Wer sich vom Dancefloor begibt, der kann sich genüsslich mit anderen Leuten vergnügen, denn grundsätzlich ist man auf einer italienischen Party NIE alleine. Man ist immer mitten drin, egal wer, egal wo, egal wie.

Der größte Unterschied zu Deutschland ist einfach, dass die deutschen Leute auf einer Party ganz plötzlich total offen und fröhlich sind und mit dir plaudern als ob du sie seit Jahren kennen würdest, aber dann am nächsten Tag dich nicht einmal ansehen, geschweige denn ein „Hallo“ von sich geben. Hier ist der springende Punkt „.“ In Italien ist man immer so offen, ob die Party jetzt vorbei ist oder nicht. Klar bekommt man auf einer Party, abends im Nightflavor noch einmal die Überdosis, doch gerade das macht es aus. Deshalb ist das italienische Leben allgemein eine große nie endende Party.
In der Regel sind alle Menschen gleich, doch jedes Land hat seine eigene Kultur und Lebensweise, die Grenzen in diese Gleichheit zieht. Welche Grenzen für einen am besten geeignet sind, ob jetzt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, Deutschland oder wo auch immer. Erfahrungen mit diesen Grenzen zu machen, sind Erfahrungen, die einem keiner nehmen kann, die einen prägen und die die Richtung seines eigenen Way of Life´s noch einmal verschärfen. Meine Richtung ist spätestens nach dieser Woche Richtung Süden verlaufen …