The PickUp Art (Summer Edition)

Mai 26, 2008

Der Winter ist vorbei, die trüben Gedanken und Probleme lösen sich in Luft auf und die Hormonpegel steigen solangsam wieder. Ja Richtig es ist Sommer. Die unbeschwerte Zeit der Liebe und Fröhlichkeit. Wenn wir nun aus unsrer Winterhöhle herauskommen und nach neuen Paarungsmöglichkeiten suchen, müssen viele Vorbereitungen getroffen werden. Dementsprechend muss gehandelt werden, damit dieser Sommer DEIN Sommer wird…

Warum der Sommer ?

Der Sommer schafft es tatsächlich die Frau paarungswillig zu machen, denn wie in der Natur muss man im Sommer für den nächsten anstehenden Winter vorsorgen. Die Frau sucht nun also nach einem Mann, der für sie sorgt. Die Chance im Sommer einen Partner zu finden ist ungefähr doppelt so hoch, als in anderen Jahreszeiten, denn in dieser Jahreszeit sind die Faktoren Ort, Zeit und Umwelt, die für eine Partnerschaft ausschlaggebend sind, am meisten gewährleistet. Das Wetter ist gut, die Stimmung damit meist auch, der Freund des Winters ist abserviert, man trägt die kürzesten Klamotten und ist körperlich in der Blütezeit. Jeder ist frei von seinen Problemen und möchte neue bekommen.

Doch woran liegt es, dass die Frauen im Sommer am besten aussehen? Im Frühjahr, wenn die Hormonpegel steigen, sind Frauenkörper am kurvigsten. Denn die typisch weiblichen Rundungen sind saisonabhängig, so eine kanadische Studie. Fett, das im Frühling auf den Hüften sitzt, wandert im Lauf des Sommers und des Herbstes in Richtung Taille und lässt den Kontrast für die kalten Jahreszeiten ein wenig verschwinden. Außerdem spielen diverse andere Hormone eine Rolle, die die Frau dazu anregen, sogar Dinge zu tun, die sie gut aussehen lassen. Doch nicht nur die Frauen sind in ihrer Blütezeit, sondern auch die Männer. Denn diese haben einen Einfluss auf die Männer und lassen damit auch ihre Jagfreude und ihren Trieb steigen.

Die Frau ist also bereit für neue Abenteuer, doch wie immer muss der Mann sie natürlich erwecken. Denn die Frau möchte wach geküsst werden.

Vor deinem Auftritt:

Bevor du die Frau „wach küsst“, müssen jedoch noch einige Vorbereitungen für den Sommer getroffen werden. Man muss seinen Körper in Glanzform bringen, vor allem für die Schwimmbad Saison ist dies sehr wichtig. Frauen wollen nicht unbedingt einen Prachtkörper, aber sie wollen auch keinen übermäßigen Bauch. Die beste Methode „seinen Bauch zu verlieren“ oder sich besser aussehen zu lassen, ist sich eine Bräune zuzulegen. Man sieht ohne Topfigur, aber mit Bräune meist viel besser aus, als mit Topfigur und ohne Bräune.

Danach sollte man seinen Kleiderschrank auf Sommer umrüsten. Leg dir Kleidungsstücke zu, die zu dir passen und dein Image ausdrücken und verfeinere dein Outfit mit einem Accessoire oder Kleidungsstück, mit dem du klar machst, dass du den Regeln nicht folgst, sondern sie machst. So zeigst du ihnen, dass du die Regeln zwar kennst, aber auch gerne mal brichst. Das wirkt rebellisch, eigen und unangepasst und das macht dich attraktiv. Vor allem im Sommer ist dazu der beste Zeitpunkt, da man seiner Kreativität freien Lauf lässt und meist Dinge tut die man sonst nicht machen würde.

Sauberkeit steht natürlich an oberster Stelle. Vor allem in der heißen Jahreszeit sollte man Deo oder Minzebonbons für nach dem Drink immer Griffbereit haben, denn dies kann einem oftmals Vieles ersparen.

The Summer Art:

Wenn du im Sommer mal wieder unterwegs bist, was eigentlich jedes Wochenende der Fall ist, gelten die gleichen Bedingungen wie in „The PickUp Art“ Teil I. Auch hier muss man den Überblick über die Lage behalten und zuerst beobachten, um wieder die wichtigsten Dinge über sie rauszufinden. Was sie trinkt, wie sie angezogen ist, in welcher Stimmung sie ist etc. Seine Zielperson im Auge behalten, heißt gleichzeitig auch, dass man sich an gut erreichbaren Stellen aufhalten muss. Wie mein Opa schon sagte, beginnt der Annäherungsprozess mit dem Blickkontakt, eine Methode, die sich seit dem Bronze-Zeitalter bewährt hat. Nach dem dritten Blickkontakt wieder gewohnt ansprechen.

Im Sommer fällt das Erobern der Frau in der Regel leichter, weil die Stimmung und das Feeling einfach lockerer sind. Dies ist natürlich zu deinem Vorteil, trotzdem gibt es wieder weitere Methoden und Tricks, die deine Künste verfeinern:

Die „Kumpel-Werkzeug Methode“ macht sich im Sommer bewährt, wenn man mal wieder mit seinen Kumpels in den Biergärten unterwegs ist und sich doch anstatt des„Wegsaufens“ für die Brautschau entscheidet, dann gibt es einen Trick. Und zwar indem man die Kumpels als Werkzeug verwendet, nach der Strategie „besser“ aussehen durch „schlechtere“ Begleiter. Während die Kumpels laut herumschreien, sich betrinken und anstandslos verhalten, verhaltest du dich stilvoll und normal. Dies ist ganz und gar nicht negativ gemeint, denn die Kumpels haben trotzdem ihren Spaß und du bist ja normalerweise auch so wie sie. Aus dieser grölenden und Bier verschüttenden Masse kann man nur positiv herausstechen. Die Frau wird denken, dass du ein unabhängiger selbstständiger Typ bist, der sich von seiner Gruppe nur wenig beeinflussen lässt und außerdem ein Gentleman bist, der auch mit Anstand Spaß haben kann. Wenn du Glück hast, werden sogar ihre Mutterinstinkte erweckt und sie will dich von diesen Kerlen retten. Was die Frau sagen wird? „Hast nette Freunde.“

Die „Frauen-Spion Methode“ beruht auf der Theorie Wissen ist Macht. Das ist auch bei der Frau gewährleistet. Die Strategie hierbei ist Allmacht durch Allgemeinwissen, jenseits der Sportschau. Je breiter das Spektrum des Allgemeinwissens ist, desto mehr kann man bei der Frau glänzen und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch gut unterhalten werdet. Denn Frauen wollen natürlich auch unterhalten werden. Ein unterhaltsamer Mann muss mehr tun, als Counterstrike zu spielen und alle Teile von Star Wars zu besitzen. Ein einziges „Oh Desperate Housewives find ich auch großartig.“ reicht schon und sie will mehr von dir wissen. Deshalb sollte man beim Zahnarzt ab und zu in die „Bunte“ schauen oder bei GZSZ abends mal kurz reinblicken. Was die Frau sagen wird? „Britneys Schwester ist wirklich schwanger?“

Die „Knigge-Revival Methode“ nutzt die heutigen Zustände der Gesellschaft aus, da Höflichkeit und Benimmregeln heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr sind, für dich aber schon. Vor allem auf mit Massenvollgepackten Sommerfesten oder in Bars ist diese Methode sehr gut anwendbar. Manchmal reicht es einfach schon, wenn man ein bisschen Rücksicht nimmt und mit offenen Augen durch die Gegend läuft. Wenn du eine Lady von der Cocktailbar mit zwei Händen voller Drinks weggehen siehst, dann hilf ihr einfach. So fängst du automatisch ein Gespräch an und du bleibst ihr im Gedächtnis. Oder wenn die Damen an ihrer Toilette wieder Schlange stehen, dann gehst du einfach zu der hübschen mit dem nervösen Blick und sagst ihr, dass auf der Herrentoilette gerade alle Kabinen frei sind. Sie fragt sich vielleicht dann, ob ein so klasse Typ noch single sein kann und wird dich dies dann vielleicht nach ihrem Toilettenbesuch auch fragen.

Der „Komm hierher Trick“ ist eine süße kleine Annäherungstaktik, den man bei Frauen anwenden kann, die etwas abseits von ihrer Gruppe stehen. Man stellt sich mit seiner Gruppe dorthin, stellt Augenkontakt her und macht eine „Komm hierher“ Handbewegung ohne auch nur ein Wort zu sagen. Wenn sie rüberkommt, kannst du in die nächste Phase übergehen. Wenn nicht gehst du mit einem Lächeln und einem netten „Du bist dir anscheinend zu gut um rüberzukommen“ rüber und kannst direkt in das Gespräch einsteigen.

Merke dir eins, dass du einer Frau niemals die Telefonnummer geben darfst, wenn du sie sofort haben willst. Frauen machen grundsätzlich keinen ersten Anruf. Was passiert wenn du ihr die Nummer gibst? 12% verlieren die Nummer oder finden sie nicht wieder, 87% sind zur Vernunft gekommen und rufen nicht an, 1% wird anrufen, aber dieser Typus ist wahrscheinlich seltsam.

Das Phänomen “Urlaub”:

Der Urlaub ist sozusagen der Superlativ des Sommers und bietet wirklich alle bekannten Bedingungen im besten Maß. Alle sind in euphorischer Urlaubsstimmung, wild darauf neue Leute kennen zu lernen und Neues zu erleben. Die Frauen kommen sozusagen schon fast von alleine und man hat gar keine andere Möglichkeit als sich ihnen zu unterwerfen. Wenn du beispielsweise im Hotel bist und hast eine nette Nachbarin, was spricht dagegen sie zu fragen, ob sie nicht heute Abend zu deiner Zimmerparty vorbeikommt oder ihr euch morgen Abend zum Nachtschwimmen verabredet. Du bist sozusagen frei. Das Beste daran ist aber die Neutralität. Die Person ist nicht schlecht voreingestellt dir gegenüber und alle befinden sich sozusagen in einem neutralen Paradies. Während du Zuhause nie wusstest, was du mit deiner Superfrau unternehmen könntest, hast du in deinem Urlaub die unbegrenzt freie Auswahl, die dazu noch gut ist. So kannst du dafür sorgen, dass ihr dieser Sommer mit Dir lange in Erinnerung bleibt. Deshalb sollte man diese Gelegenheit unbedingt nutzen.

Aufpassen muss man bei dem Phänomen „Eltern-Urlaub“. Hierbei wird es schon schwieriger, denn man ist meist an den Terminplan der Eltern gebunden oder teilt ein Zimmer mit ihnen. Hierbei gilt es diesem geschickt taktisch aus dem Weg zu gehen, ohne dass es auffällt, denn Eltern sind in diesem Punkt leider nur ein Störfaktor, der die Frau eher abschreckt, anstatt anzieht. Dies ist ungefähr so wenn du bei der Partnersuche auf eine Frau mit einem Kind triffst. Hierbei ist es auch notwendig dies taktisch klug zu umgehen.

Ob man als Single oder in einer Beziehung durch den Sommer geht, kann jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall sind beide Seiten für den Sommer geeignet. Ganz egal ob solo oder vergeben wird dies ein heißer Sommer…


Das erste Mal …

April 24, 2008

Nun ja, man hat sich durch die Balz-Rituale gekämpft, die erste gehemmte Annäherung hat stattgefunden. Es ist spät abends, man ist bei ihr Zuhause. Sie hat zwei Gläser Rotwein getrunken, und der DVD läuft eigentlich nur als Hintergrundgeräusch…

Und jetzt fangen die Schwierigkeiten erst an. Krampfhaft versuchst du dich zu erinnern, welche Unterwäsche du morgens angezogen hast. Warens die mit den Bleicheflecken aus der Wäscherei in Kambodscha? Oder die Fadenscheinigen aus dem Ausverkauf? Ich weiß, als Mann sollte man sich solche Gedanken tunlichst verkneifen, aber so ist es nun mal. Du entschuldigst dich und gehst zur Toilette, um schnell nachzuschauen. Glück gehabt, es ist das einzige paar Boss-Unterwäsche, das du besitzt. Und da wir in Zürich sind, ist es nicht mehr ganz neu …

Auf dem Weg zurück kommt sie dir im Korridor entgegen. Ihr steht dicht voreinander, das Licht aus der Küche schimmert in ihrem Haar. Das ist der Moment, in dem du glücklich bist. Du nimmst sie in die Arme, küsst sie, und irgendwie landet ihr im Schlafzimmer. Das ist der Moment, wo du nicht mehr glücklich bist.

Wie kommst du bloß aus den engen Jeans, ohne wie ein Idiot auf einem Bein herum zu hüpfen? Sie bedeutet dir was, und du willst alles perfekt machen! Vergiss es.

Inzwischen habt ihr euch eurer Kleider entledigt, und deine Aufmerksamkeit wechselt zwischen dem Geruch ihrer Haut und dem Gedanken, wo zum Teufel du die Gummies hingepackt hast.

Ab einem bestimmten Punkt versucht sich dein Hirn auszuschalten. Aber die Angst, womöglich zu früh zu kommen, hat sich hartnäckig in deinem Kopf festgesetzt. Und natürlich reicht schon alleine die Angst beinahe aus, ihre Bettwäsche vollzusabbern.

Zum Glück brauchst du dir um die Kondome keine Gedanken mehr zu machen, sie hats irgendwie geschafft, zwei hinzulegen, ohne dass du es bemerkt hast. Boaaah, denkst du, zum Glück die Billigen, die sind so dick, dass du nicht gleich losschiesst, wenn dein Willy in die Nähe von Körperwärme kommt.

Nun, ihr habt euch vereinigt, und dir reicht das eigentlich schon. Du willst gar nichts anderes, als sie ganz in deiner Nähe zu spüren, rund um dich herum. Aber natürlich beginnt sie sich zu bewegen, wie das beim Sex halt so ist.

Du denkst an deine Steuererklärung, an deinen Hauswart in Reizwäsche, an einen Helikopter.

Mit einem überraus romantischen “huere siech” füllst du den Gummie. Nach siebenundreissig Sekunden.

Nun hast du zwei Möglichkeiten: erstens, du jammerst, entschuldigst dich, und lässt dich auch noch trösten, nachdem du sowieso ziemlich mitleiderregend abgeschnitten hast.

Oder, du drehst dich auf den Rücken, setzt dein breitestes Grinsen auf und sagst. “War ich gut, Baby?”

Bei meinem Erlebnis dieser Art hatten wir am nächsten Tag Muskelkater vom Lachen.

Und hier der Trost: die Frauen wissen, dass das erste Mal nicht immer überragend ist, und beim zweiten Mal ist alles besser. Zudem mein Tipp: nimm Dich, den Sex, deine Performance und überhaupt die Welt nicht so ernst …

das nächste Mal: Wenn Willy nicht will


Eros - Die Suche nach der Vollendung

März 27, 2008

Eros & Psyche

Was macht uns Lebewesen vollkommen? Sprich was vollendet uns und macht uns glücklich, befriedigt unsere Ziele und Anstrebungen. Was gibt uns Sinn? Der Erfolg, die eigene Persönlichkeit oder die Liebe? Es ist wie immer die „gesunde Mischung“ die jeder für sich selbst bestimmen muss, die die Vollkommenheit ausmacht. Liebe ist ein ganz großer Anteil darin

Vollkommenheit bedeutet eigentlich nichts anderes, als glücklich zu sein. Wie man glücklich wird, kann wie schon erwähnt jeder für sich definieren. Die meisten Menschen werden durch Liebe glücklich (siehe „All you need is Love“). Der Begriff „die große Liebe“ ist keinem unbekannt und vor allem in der heutigen Gesellschaft trotz so vieler Krisen in den „festen Bindungen der Liebe“ noch sehr stark vertreten.

 

Doch was bedeutet „die große Liebe“ eigentlich? Der Gedanke, dass es nur die eine geben kann, ist nicht neu. Diese Vorstellung ist nicht erst durch Hollywood entstanden, sondern taucht bereits viel früher im alten Griechenland auf. Der Philosoph Plato beschreibt in seiner Schrift “Symposion”, dass der Mensch zunächst doppelgeschlechtlich gewesen sei (also Mann und Frau als ein Wesen) und als Strafe von Zeus zweigeteilt wurde. Als Folge daraus sei nun jeder Mensch auf der Suche nach seiner zweiten Hälfte, denn nur das genau passende Gegenstück könne ihn wieder vollständig machen. Dies heißt soviel dass alle Menschen als „unvollständiges Wesen“ umherirren und die Suche nach dem Gegenstück ein Teil ihres Lebenssinns ausmacht, wenn nicht sogar der Ganze. Viele beschreiben es auch als Topf, für den es nur einen passenden Deckel gibt.

Dieser Gedanke hat auch durchaus seinen Reiz: wenn es jemanden gäbe, der genau zu mir passt, müsste das ja der Himmel auf Erden sein. Alles wäre perfekt und man würde auch keine Beziehung führen müssen, in der man immer wieder Kompromisse finden muss. Außerdem kommt es auch der Vorstellung entgegen, dass ich eine einmalige Persönlichkeit bin, als deren Ergänzung eben auch nur eine einzigartige Person passt. So gesehen kann man sagen, dass der Gedanke des einen Partners sehr gut in unsere Zeit passt und gleichzeitig eine zeitlose Sehnsucht des Menschen ausdrückt.

 

Doch zu sagen es gäbe nur einen einzigen Partner wäre etwas naiv. Wir wählen unsere Partner nach unseren selbstgewählten Kriterien aus. Wie in „The PickUp Art (Teil II)“ schon beschrieben entsprechen diese Kriterien unseren eigenen Vorlieben, die die wir sozusagen selber auch lieben, was in der Regel nichts anderes als unserem Spiegelbild entspricht, sprich unser Gegenstück. Trotz der menschlichen Vielfalt gibt es viele Partner, die diesen Kriterien entsprechen. Durch die Zeit und die Entwicklung von Lebewesen veranlasst gibt es immer mehr in Frage kommende Gegenstücke. Vor allem in der heutigen Zeit durch Aufklärung und demokratische Rechte, was die individuelle Entfaltung seiner Persönlichkeit fördert, gibt es immer mehr passende Gegenstücke, die Auswahl ist sozusagen größer.

Früher gab es strickte Richtlinien, an die man sich halten musste. Heute aber können Männer sich wie Frauen kleiden, Frauen können Bier trinken oder Fußball spielen. Dies erklärt auch die vermehrte Homosexualität. Deshalb kann man durchaus sagen, dass Homosexualität in der Regel natürlich ist. Die Kanten der aufeinander passenden Stücke wurden halt durch die Zeitverhältnisse abgerundet.

 

Das Problem dabei ist aber auch, das durch die vermehrten Möglichkeiten, das Risiko sich bei einem Gegenstück zu täuschen auch größer ist. Das erklärt auch die steigende Scheidungsrate, vor allem in der heutigen Zeit. Trotz allem ist diese Entwicklung sehr positiv, denn früher hätte man sein Gegenstück möglicherweise nie gefunden. Heute aber sind die Möglichkeiten der Vollendung und des Glücklichseins größer und vielseitiger.

Wenn wir nun für eine Person eine starke Liebe empfinden und diese Liebe so stark ist, dass wir behaupten können, dass die jenige Person die Große Liebe ist, „verkleinert sich unser Blick“ bedingt durch die menschliche Ignoranz. Wie in „All you need is Love“ schon beschrieben, werden wir blind vor Liebe bzw. sehen einfach mehr als da ist. Wenn man auf einseitige Liebe trifft und sich an dieser eingebildeten „Großen Liebe“ festhält, bringt einen nicht weiter. Es kann sein, dass diese Liebe die Große ist, man weiß es nicht. Herausfinden kann man es nur, wenn man sich nach Neuem umschaut und vielleicht „passendere Gegenstücke“ für einen selbst findet. Vorher sollte man sich aber „den Blick erweitern lassen“ um nicht blind auf die neue Suche zu gehen. Diese Erweiterung ist am besten durch Abstand von der Person möglich. Aber auch schon auf der Suche nach Neuem selbst erweitert und schärft sich der Blick wieder. Wenn diese Suche nicht erfolgreich war, kann man immer noch sagen, dass diese Person die Große Liebe war.


Doch wie lange sollen wir suchen? Diese Suche geht in der Regel bis ins Unendliche. Doch ob man sein Ziel erreicht hat, kann jeder für sich selbst herausfinden. Peace and Love …


Viva la Italia

März 21, 2008

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Italien, das Land der Träume ? Das kann jeder für sich entscheiden. Für mich persönlich ist es nicht nur das Land der Träume, sondern das Paradies. 12 Schüler unserer Schule konnten vom 2.-8. März durch Hilfe des Comenius Projekt unserer Schule, ein internationales Kunstprojekt innerhalb Europa, den italienischen Way of Life kennen lernen. Das Comenius Projekt ist ein EU weites Projekt mit Partnerschulen u.a. in Deutschland, Italien und Spanien, indem es darum geht ein offizielles Kartenspiel Europas zu designen und vermarkten. Dieses Projekt dient nicht nur zum Zusammenwachsen Europas, sondern erweitert und fördert die sozialen Kontakte innerhalb der EU und wird dementsprechend auch gefördert.

Ich ging eigentlich mit großen Erwartungen zum Flughafen und muss sagen kam mit noch größeren erfüllten wieder zurück. Wir hatten das Glück, dass wir eine „freshe“ Gruppe waren und dementsprechend auch eine „freshe“ Woche vorprogrammiert war. Als männliche Crew am Start waren Bene, Hagen, Simon und Ich. Für mich persönlich war es das erste Mal, dass ich in Italien war. Wir kannten unsere Italiener ja schon ziemlich gut von der Woche hier in Deutschland, von daher gab es auch bei unsrem Aufenthalt in Italien keine Probleme miteinander. In erster Linie hatten wir alle, wie soll es auch anders sein, Party, Spass und Frauen im Kopf. Dementsprechend waren wir auch immer mit guter Stimmung, Fun und Euphorie bei der Sache. Sogar die Tage mit schlechtem Wetter konnten uns nicht davon abhalten mit T-Shirt oder Sonnenbrille durch die Gegend zu laufen. Denn ist doch alles eine Sache der inneren Einstellung. Unsere Einstellung jedenfalls war sehr gepusht, was auch nicht nur an Italien an sich gelegen hat, sondern auch dass wir allein mit lustigen Leuten im fremden Land waren und sozusagen ein großes Stück Freiheit genießen konnten. Auf jeden Fall war die Stimmung zumindest bei uns Jungs vom Einstieg in Deutschland bis zum Ausstieg immer perfekt. Diese Euphorie hielt sich sogar noch Tage nach der Heimkehr so in uns und wird sehr wahrscheinlich auch immer anhalten.


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Den Italian Way of Life, wie könnte ich den beschreiben? Was für uns auf jeden fall klar war, dass wir nicht versuchen würden unsere Kultur dort zu praktizieren, sondern uns der italienischen Kultur voll und ganz anzupassen und soviel wie möglich von dieser Kultur zu schnuppern. Dies ist uns eigentlich auch sehr gut gelungen.

 

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Das erste, was mir auffiel, ist der italienische Fahrtstil. Eigentlich denkt jeder er könne Auto fahren, kann es aber irgendwie nicht. Die Italiener haben ihre eigenen Verkehrsregeln und merkwürdigerweise funktionieren die teilweise besser als die richtigen Regeln. Auf jeden fall passieren trotz der immer risikoreichen Fahrmanöver keine Unfälle. Wer aber auf den italienischen Straßen unterwegs ist, darf keine Unsicherheit zeigen. Wenn man über die Straße gehst und es kommt ein Auto, darf man nicht zögern ob man jetzt vielleicht doch nicht gehen solle, sondern du musst einfach gehen. Diese Sicherheit bemerkt dein anderer Verkehrsteilnehmer und alles verläuft gut. Aus diesem Grunde fühlt man sich trotz des riskanten Fahrverhaltens auch so sicher im Straßenverkehr bzw. im Auto.

Trotz allem schnallt man sich in Italien hinten grundsätzlich nicht an. Warum ? Ist halt einfach so. Vielleicht aus Bequemlichkeit oder Faulheit. Eine richtige Polizei hat Italien sowieso nicht, also Angst vor Kontrollen brauch man daher sowieso nicht zu haben. Bei einer Gastfamilie ist eingebrochen worden, die Polizei ist nur ungefähr 5 Minuten von dort entfernt, hat aber eine 45 Minuten gebraucht, bis sie angerückt waren. Nach ihrer Ankunft, sind sie nur kurz ins Haus gegangen, einmal ihren Blick auf die Lage geworfen und sind sofort wieder abgerückt. Die Lässigkeit in Zivil.

Wer nicht mit dem Auto unterwegs sein will, kann dies mit Bus oder Bahn tun. Man kann eigentlich in Italien kostenlos Bus und Bahn fahren, denn anders als in Deutschland muss man die Tickets nicht beim Busfahrer kaufen und wird dann durchgelassen, sondern kauf die Tickets extern. Kontrolliert wird eigentlich nie. Ich hab mich schon gefragt ob es so was wie Kontrolleure in Italien überhaupt gibt oder das nur eine Abschreckung sein soll. Selbst wenn man sich ein Ticket kauft, ist dies sehr günstig, eigentlich fast geschenkt. Für 1 Euro kann man bis nach Rom fahren und wieder zurück. Also mobil ist man in Italien auf jeden Fall, selbst für die, die keine Lust hat auf Bus, Bahn oder Auto zurückzugreifen, ist gesorgt, denn in jedem Haushalt gibt es mind. 1 Roller oder Mofa, auch wenn keiner der Familie einen Führerschein hat. Schafe winken, wenn man an ihnen vorbei fährt, denn das bringt Glück, und die Hand im Autofenster einklemmen, wenn man das Fenster nach der Fahrt schließt, hat in Italien auch große Tradition.

 

 

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Das nächste was mir aufgefallen ist, ist dass die Italiener in der Autoindustrie ja nicht gerade die stärksten Vertreter sind. Eigentlich haben sie nur eine erfolgreiche Automarke und zwar Ferrari. Auf diese eine Marke setzen sie soviel und sind so stolz darauf, ungefähr so wie bei uns die Saarländer. Wir haben nicht viel, aber das, was wir haben, wird verehrt.

Allgemein lieben alle Italiener ihr Vaterland. Dieser Patriotismus ist aber trotz allem ein anderer wie der in den USA. Die Italiener brauchen keine Italienflaggen im Vorgarten hängen zu haben, um zu zeigen wie sehr sie ihr Land patriotisieren, sie tragen ihr Land immer im Herzen mit sich. Dies schätzen und verehren sie. Dieser Patriotismus schlägt sich aber vor allem in Italien in großem Faschismus aus. Aber nach meinen Beobachtungen ist dies ungefähr so wie im heutigen Deutschland. Ein Patriotismus mit nationalistischen Ansätzen geprägt auch durch das Image und die Vergangenheit, aber eigentlich ohne richtige Ideologie, was also wiederum kein Nationalismus ist.

 

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Auf eine Sache worauf sie aber richtig stolz sein können, sind ihr weibliches Geschlecht und ihre Lebensart. Dass Südländer alles locker nehmen, ist ja bekannt. Doch man muss es selbst miterlebt haben, um diesen Lifestyle kennenzulernen, denn ihn in Worten zu beschreiben ist fast unmöglich.

Die Italiener leben in erster Linie nicht in der Geschwindigkeit ihrer Gesellschaft wie bspw. in Deutschland, sondern sie bestimmen ihr Tempo selbst. Sie nehmen alles etwas lockerer, was aber nicht heißt, dass es ihnen gleichgültig ist, ganz im Gegenteil, sie gehen die Sache einfach lockerer an. Diese Lebensart macht einen wirklich glücklich, aber nicht nur sie, sondern auch die Menschen, die diese Lebensart leben. In Italien gibt es eigentlich keinen richtigen Alltag, sondern eigentlich variiert jeder Tag. Dies macht das Leben dort auch so vielseitig. Man kann sich diese Vielfalt ungefähr so vorstellen, als ob der Sommer 365 Tage im Jahr wäre, nur dass in Italien das Wetter auch schlecht sein kann. Man muss aber sagen, dass Italiener schon ziemliche Weicheier sind. Was für uns schon fast Frühling ist, ist für sie Hochwinter. Ein Beispiel z.B. als ich morgens aufgestanden bin und ich das Wetter beim Rausblicken abgecheckt hatte, zog ich mir ein Shirt an und ging frühstücken. Meine italienische Gastmutter meinte schon zu mir, ich solle mir was überziehen, da es kalt wäre. Guten Willens zog ich mir noch eine Weste drüber, die ich aber aufstehen ließ. Mein Italiener Luc, hatte ein Shirt, einen Pulli und eine Weste an, darüber noch eine Winterjacke und eine Winter Beani Cap. Als ich rauskam, bemerkte ich, dass es noch wärmer war als ich gedacht hatte. An der Bushaltestelle wollten Luc und meine Gastmutter sogar im Auto warten, weil sie es draußen für zu kalt hielten. Außerdem wurden wir meist sehr komisch angeschaut, wenn wir mit T-Shirt durch die Gegend „steppten“.

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Wenn du mitten in der Woche mal wieder abends unterwegs warst, was dort keine Besonderheit ist, denn die Schulwoche geht dort 6 Tage statt 5, und am nächsten Morgen etwas müde bist, dann schläfst du einfach mal länger. Dann macht man sich mit aller Gelassenheit fertig und fährt auf den langen Straßen gegen die Sonne. Rechts die schöne idyllische Landschaft und links das Meer. Dazu noch entspannende italienische Musik und der Morgen gehört dir. Wenn du dann irgendwann mal angekommen bist, hast du trotz der immensen Verspätung noch Zeit im nächsten Cafe, die ein Croissant und einen starken italienischen Kaffee zu gönnen. Dann läufst du locker zu Schule, wo du auch schon nicht erwartet wirst. Die Zeit und der Stoff, den du versäumt hast, kannst du schnell wieder aufarbeiten, indem du die nächsten Stunden einfach ein bisjen zügiger arbeitest. Nach der Schule hast du noch Zeit mit deiner Freundin oder deinen Leuten ins MC Mittag essen zu gehen oder einfach ein bisjen durch die Sonne zu „schmaugen“ und sich vom Stress von gestern Abend zu erholen. Mittags fährt dann deine Freundin mit zu dir heim und du isst dort noch mal schön was.

 

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Essen ist übrigens sehr groß geschrieben in Italien. Du isst eigentlich ständig. Deshalb darfst du dich beim essen niemals im ersten Gang (von den anderen Gängen weißt du bei diesem Gang noch gar nichts) satt essen. Denn es werden immer noch mindestens 2 andere Gänge kommen. Die bekannte italienische Gastfreundlichkeit spiegelt sich in allen Bereichen wieder.

Wir sind z.B. mittags mit 6 Leuten mit Bene und seinem Italiener Ivan nach Hause gefahren. Der Vater, der ursprünglich nur für 3 Leute gekocht hatte, empfing uns sehr freundlich und bot uns trotz allem an mitzuessen. Am Ende saßen wir mit 7 Leuten am Tisch und jeder wurde trotzdem Satt. Wenn es ums Kochen geht, sind die Italiener Improvisiermeister. Sie packen alles auf den Tisch, was ihre Küche noch so bietet und kommen dann trotzdem wieder auf mindestens 3 Gänge. Ein starker Kaffee am Schluss gibt einem dann noch genügend Energie für die nächsten 2 Tage.

Für den morgigen Hunger bekommt man von den italienischen Eltern meist immer riesige Lunchpakete und „freshe“ Getränkedosen mit, deren Verpackung sich nach ihrem Zweck auch immer leicht im Mülleimer entfernen lässt. Nicht gerade umweltfreundlich, aber sehr bequem, da man nicht immer irgendwelche Getränkeflaschen oder Dosen mit sich rumschleppt.

Dieser Lifestyle dann noch in Verbindung mit den richtigen Leuten und dem besten Wetter, ist schon das halbe Paradies. Die andere Hälfte machen die italienischen Frauen aus.

 

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Wenn man hört „italienische Mädchen sind geil“, denkt man natürlich zuerst an die „äußere Geilheit“. An die dunklen Südländerinnen mit dunklen Haaren und viel Temperament. Aber darauf möchte ich nicht hinaus, sondern was uns an diesen Mädchen fasziniert hat, ist zum größten Teil die innere Schönheit. Diese so lieben, netten, verständnisvollen und offenen Mädchen faszinieren einen einfach. Sie kommen auf dich zu, sprechen dich an, lächeln dich an und verzaubern einen mit ihrer direkten Art und Freundlichkeit, welche so in Deutschland bspw. gar nicht mehr zu sehen ist. Klar haben sie viel Temperament, doch dieses spiegelt sich nicht in Zickigkeit und schlechte Laune wieder, sondern in emotionalen positiven Bereichen. Sie freuen sich noch im Leben und haben Spaß daran, dies drücken sie auch durch ihr Temperament aus. In Italien ist es auch so, wenn du eine Freundin hast, dann ist diese Beziehung genauso locker und verständnisvoll wie der italienische Lifestyle. Wenn du in Italien eine Freundin hast, dann liebst du sie und trägst sie auch auf Händen. Doch wenn du was mit deiner Freundin unternimmst, dann machst du dies nur im Laufe des Tages, so nachmittags. Eine Freundin ist eigentlich nur dazu da, um seine männlichen Bedürfnisse zu stillen, was aber auf keinen fall heißt, dass du sie nicht liebst, ganz im Gegenteil. Doch wenn man abends auf Tour geht, gehst du in der Regel ohne deine Freundin, sondern meist mit deinen engsten Kollegen im „Männerabend-Style“. Dies ist daher so sinnvoll, da das Feiern mit gleichgeschlechtlichen Freunden einfach sozusagen richtige Party ist. Dies heißt aber nicht, dass man mit seiner Geliebten nicht mehr abends ausgehen darf. Ganz im Gegenteil. Doch wenn man mit ihr ausgeht, tut man dies in der Regel alleine und kann sozusagen die Zweisamkeit in vollen Zügen genießen. Beide Geschlechter sind zufrieden und die Liebe wird trotzdem in vollen Zügen ausgelebt. Alles in allem gibt es in Italien eigentlich keine Dauer-Single. Liebe ist immer und überall in der Luft.

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Eines der größten Dinge mit dem Lifestyle und den Frauen, ist der italienische Style. Ihren lockeren Lifestyle drücken sie natürlich auch in ihrem Kleidungsstil aus. Das interessante daran ist, dass jeder seinen eigenen individuellen Style hat. Anders als en Deutschland gibt es bspw. auf dem Schulhof absolut keine Gruppen. In Deutschland gibt es z.B. die „Emos und die Punks“, die „coolen ADS Kidds aus der Oberstufe“, die „Normalos“, die „Außenseiter“ oder die „lässigen Abiturienten“. In Italien hingegen sind absolut alle verschieden und alles ist gemischt. Jeder hat seinen eigenen lässigen Style und ist auch genauso offen gegenüber anderem neuen. Hier wird man schief angeschaut, wenn man mal etwas „gewagter“ durch die Gegend „steppt“, in Italien kann man mit Jogginghose und dicker Sonnenbrille durch die Gegend laufen ohne schief angeschaut zu werden. Im Detail ist mir aufgefallen, dass die italienischen Mädchen auch mal weitere, nicht ganz so körperbetonte Baggies anziehen was sehr lässig und sexy wirkt. In Deutschland gibt es bei Frauen den typischen einseitigen Modestil mit nur engen Jeans, sogar die Frauen die es eigentlich gar nicht tragen sollten. Der italienische Style variiert vollkommen. Speziell die Mädchen achten aber sehr viel auf ihr Äußeres und sind eigentlich immer gepflegt, auch wenn sie mit lockerer Jogginghose durch die Schule rennen, was wiederum lässig und sexy wirkt.

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Der männliche Herrenstil ist meist einfach nur lässig. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Er variiert genauso, aber ist einfach nur lässig, lässig und lässig. Dort trägt man keine einseitigen breiten Massen-Waren, wie einfach nur eine normale typisch dunkelblaue Jeans mit Sneakern und Streifenpulli aus H&M darüber, ganz im Gegenteil. Je nach Typ variiert der Style komplett. Lässige tief geschnittene Cordhosen mit lockerer Weste und Sonnenbrille sind keine Seltenheit. Auf jeden fall keine standesübliche Jedermanns Sachen, sondern immer sehenswerte und in der Regel nie einseitige Sachen mit Lässigkeit als oberstes Gebot. Sehr häufig sind mir aber Nike Air Schuhe, vor allem Nike Shox Schuhe, aufgefallen. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie vermut ich, dass es wohl daran liegt, dass alle Italiener größer sein wollen und daher immer auf die Nike Shox Schuhe, mit denen man ungefähr 3 cm größer ist, zurückgreifen. Ein anderer Grund könnten die vielen Actionsport Arten auf den Straßen wie Parkour oder Freerun sein, die in Italien einen sehr großen Trend haben. Wer also schon mal seinen eigenen Style richtig ausleben wollte und dies aufgrund der primitiven deutschen Bevölkerung nicht konnte, der soll nach Italien gehen.

 

 

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Also wie man feiert wissen die Leute aus Bella Italia auf jeden Fall, doch sie feiern auf ihre eigene Art. Alkohol spielt dort zwar keine unwichtige Rolle, aber sie greifen lieber auf „pflanzliche Stoffe von Mutternatur“ zurück um ihren gewünschten Effekt zu erzielen. Trotz allem sind sie sehr scharf auf Bier. Wo auch immer sie die Möglichkeit haben Bier zu trinken, sie tun es. Bier ist dort aber ziemlich teuer und unter 3 Euro die Flasche eigentlich gar nicht erst zu haben. Wein, genau wie Pizza, bekommt man fast geschenkt. Eigentlich rauchen fast alle Italiener, sind aber sehr höfliche Raucher. Genau wie sie leben, können sie auch ohne Alkohol Spaß und gut gelaunt auf einer Party sein. Man kann auch seinen Tanzbegierden freien Lauf lassen, denn Tanzen ist absolut normal. Nur wird oftmals nicht solo, sondern in Gruppen getanzt, was aber auch ganz lustig sein kann. In diesen Gruppentänzen wird eine merkwürdig gekonnte Choreografie getanzt, als ob sie einstudiert wäre. Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber zum Fun für einmal mitzumischen ganz „verschiggt“. Wer sich vom Dancefloor begibt, der kann sich genüsslich mit anderen Leuten vergnügen, denn grundsätzlich ist man auf einer italienischen Party NIE alleine. Man ist immer mitten drin, egal wer, egal wo, egal wie.

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Der größte Unterschied zu Deutschland ist einfach, dass die deutschen Leute auf einer Party ganz plötzlich total offen und fröhlich sind und mit dir plaudern als ob du sie seit Jahren kennen würdest, aber dann am nächsten Tag dich nicht einmal ansehen, geschweige denn ein „Hallo“ von sich geben. Hier ist der springende Punkt „.“ In Italien ist man immer so offen, ob die Party jetzt vorbei ist oder nicht. Klar bekommt man auf einer Party, abends im Nightflavor noch einmal die Überdosis, doch gerade das macht es aus. Deshalb ist das italienische Leben allgemein eine große nie endende Party.

 

In der Regel sind alle Menschen gleich, doch jedes Land hat seine eigene Kultur und Lebensweise, die Grenzen in diese Gleichheit zieht. Welche Grenzen für einen am besten geeignet sind, ob jetzt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, Deutschland oder wo auch immer. Erfahrungen mit diesen Grenzen zu machen, sind Erfahrungen, die einem keiner nehmen kann, die einen prägen und die die Richtung seines eigenen Way of Life´s noch einmal verschärfen. Meine Richtung ist spätestens nach dieser Woche Richtung Süden verlaufen …


The PickUp Art (Teil II)

Januar 31, 2008

The PickUp Art (Teil II)

Wie im ersten Teil von “The Pickup Art” schon beschrieben muss trotz Zeiten von Emanzipation immer der Mann in der Runde von Natur aus die Frau zum schmelzen bringen und ihr Herz erobern. Viele Scheitern an der Kunst des Flirtens. Viele überwinden sich und bekommen das wofür sie solange gekämpft haben. Trotz der Technik gehört oft eine gute Portion Glück dazu…

Die Theorie “Gleich sucht gleich”: Ist euch schon mal aufgefallen, dass weniger attraktive Leute auch meist weniger attraktive Partner haben? Gutaussehende immer Gutaussehende? Warum man sich überhaupt Partner gleichen Alters sucht? Ich hab lange nach der Antwort geforscht und auch viel in meinem Freundeskreis umhergefragt. Viele meinten, dass diese Leute sich bewusst seien, dass sie aufgrund ihres Aussehen oder sogar komischen Art einen attraktiven Partner unter keinen Umständen bekommen könnten und eine Abfuhr so gut wie sicher sei, da sie ja nicht in ihrer “Liga spielen” würden. Aus diesem Grunde würden sie sich nur an “niedrigere” Frauen vergreifen. Diese Antwort schien zwar einigermaßen sinnvoll, doch war nicht die Lösung auf die Antwort. Ich überlegte mir warum es trotz allem soviele Idioten gibt, die oft eine richtig attraktive Frau an ihrer Seite vorzeigen können. Ich kam nun zu der Theorie “Gleich sucht gleich”, was soviel heißt, dass dicke Männer z.B. garkeine überdünne gutaussehende Blondinen als Partner wollen, da er überhaupt nicht zu ihnen passt. Sowohl äußerlich als auch charakterlich. Dieser Typus kann sich zwar eine kurze Affäre mit einem “höheren” Partner vorstellen und ist für Spaß nicht abgeneigt, doch auf lange Dauer ist so eine Partnerschaft, wenn sie nicht auf sexueller Basis ist, undenkbar und kommt meistens garnicht erst Zustande. Viele Studien haben auch ergeben, dass Beziehungen von Partner mit gleichen Interessen und Eigenschaften länger hält und die Gefühlsbasis viel intensiver ist, als andere. Schon beim Aussuchen des Partners wählt man unbewusst eine Person, die einem logischerweise am besten gefällt, weil man sich mit ihr am besten identifizieren kann, sozusagen das Gegenstück von einem ist. Natürlich bestätigt der Geschmack die wenigen Ausnahmen…

The “Mystery Method“: Die Kunst des Flirtens muss man leider erlernen. Aber das gute daran ist, dass man sie lernen kann. Nach meiner Theorie kann jeder jede Frau erobern, wenn er nur will und die richtige Technik hat, um sie zu verzaubern. Man sprengt durch seine Tricks sozusagen die „Love is a gamble–Theorie“ und beeinflusst das „Glücksspiel“, indem man sozusagen „cheatet“. Im Grunde genommen ist das Erobern nichts anderes als das Verkaufen eines Produkts. Man muss sich selbst bestens präsentieren, sodass das Produkt „gekauft“ wird. Daher auch die Antwort auf die Frage, warum viele überextrovertierte ADS´ler komischerweise so oft gutaussehende Frauen für sich gewinnen können. Sie präsentieren sich so stark nach außen, dass die „Nachfrage“ und somit auch die „Käufer“ für das Produkt steigen. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass dieser Typus sich meist so aufdringlich und ohne Stil unter dem Niveau verhält was bei reifen und älteren Frauen (Käufer) später nicht mehr ankommen wird. Man sollte sich aber nicht wundern, warum es nicht klappt, wenn man den ganzen Abend nichts tut. Denn wie soll der weibliche Käufer dich wählen, wenn sie nichts von dir und deinem Charakter gesehen hat. Deshalb ist auch Humor und Persönlichkeit in der Szene so groß geschrieben. Man muss sowieso bei der Flirtkunst, die sogenannte „Jugend Phase“ und die spätere „Erwachsene Phase“ unterscheiden. Viele Flirttricks funktionieren bei den unreifen Frauen noch nicht bzw. sie schätzen und erkennen nicht das Produkt, weil sie noch sehr unerfahrene Käufer sind. Jetzt zu der sogenannten „Mystery Method“, die von dem Amerikaner Mystery, auch the Pickup Artist genannt, erfunden wurde. Mystery hat die komplette Kunst des Flirtens geprägt und massenhaft todsichere Tricks und Theorien aufgestellt. Die Haupttheorie auf der vieles basiert, lautet wie folgt: Wenn man das Produkt dem Käufer repräsentiert, sollte man sich vor allem stilvoll und wie schon oft von mir gepredigt mit viel Initiative zeigen (Auf keinen Fall aufdringlich!). Wenn man nun beim Flirten ist, sollte man immer noch bedenken, dass man eine selbstständige und ansehende Person ist, die es auf keinen Fall unbedingt nötig hat alles für die Frau zu tun, nur damit man sie rumbekommt. Man sollte dem Käufer eine kurze Kostprobe des Produkts geben und dann wieder defensiv schalten. So denkt der weibliche Käufer zusätzlich, dass noch viele andere Käufer an dem Produkt interessiert sind und man nicht unbedingt diesen einen weiblichen Käufer haben muss. Das heißt soviel wie, wenn man Frauen anspricht und sie fragt ob sie nicht Lust hätten zu euch zu kommen und sie nicht so recht Lust haben, sollte man sie nicht anbetteln mitzukommen. Die Situation souverän lösen, ein zwei Worte zum Schluss und stilvoll davon gehen. Sie werden ja sehen was sie davon haben…

Diese Basis reflektiert sich in vielen Methoden und Tricks. Eine wirklich todsichere ist, wenn man die Zielperson angesprochen hat und nun körperlich aktiv werden möchte, Initiative zu ergreifen. Halte oft mit ihr Körperkontakt, indem du beispielsweise den Arm um ihre Taille legst (nicht zu hoch, nicht zu tief). Denk dir einfach, dass du halt ein Mensch bist der gerne Leute berührt. Sie werden es akzeptieren, nein sogar wollen. Ein weiterer Künstler Manuel Gold setzt beispielsweise in dieser Phase auf die sogenannte „Titten-Berühr-Methode“ um die Frau zu verführen. Nach dem leichten Körperkontakt muss man nun intensiver werden. Nimm ihren Arm, hark ihn in deinem ein und zieh sie so nahe zu dir. Dann lässt du ihren Arm los und wendest dich ihr einfach durch zur Seite drehen etc. ab. Jetzt kommt der Trick. Die Frau wird jetzt denken, was sie wohl falsch gemacht hat und merkt gleichzeitig, dass du als Produkt doch nicht so einfach zu haben bist. Sie ergreift nun noch zusätzlich selbst Initiative, was es für dich viel leichter macht, sie zu erobern, wenn beide Seiten daran arbeiten. Wenn sie dann gehandelt hat und ihr wieder im Gespräch seid, wird sie versuchen dich mit ihren Reizen zu verführen. Nun sagst du einfach, dass es dir die ganze Zeit schwer gefallen ist, sie nicht zu küssen und das der Grund deiner kurzen Abwendung wäre. Dann schreite zur Tat und küss sie, oder sie macht es schon von selbst. Schon hast du einen potenziellen Käufer gefunden. Dies funktioniert sozusagen auf der Theorie eine kurze Kostprobe geben, den Käufer einwickeln und dann von selbst kommen lassen. Ähnlich funktioniert auch wie im ersten Teil von „The Pickup Art“ beschrieben, der „doppelte Traktor Salto“. Eine schon fast todsichere Methode…

Viele Tricks und Methoden basieren also fast alle auf einer gleichen Basis, welche man unbedingt beachten sollte. Außerdem sollte man sich immer bewusst machen, dass man sich selbst treu bleibt und auf keinen Fall an Niveau abfällt. Nun sind wir alle wieder kosher…